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Lebens­retter für Flossenbürg gesucht

Jetzt das Regis­trie­rungs­for­mular ausfüllen und Helfer vor Ort werden!

„Es ist nicht einfach, aber im Moment gerade noch so zu schaffen.“ erzählt Eva Penter von den Helfern vor Ort in Flossenbürg. „Leben Retten ist kein einfaches Ehrenamt, aber auf je mehr Schultern man die Last verteilen kann, desto mehr macht es auch Spaß.“

Die Helfer vor Ort, kurz HvO, sind nichts anderes als der verlän­gerte Arm des örtlichen Rettungs­dienstes. Denn: Bei einem Herzin­farkt, einem Schlag­anfall aber auch bei Arbeits- oder Verkehrs­un­fällen muss es schnell gehen. Jede Sekunde zählt. Bis Notarzt oder Kranken­wagen am Ort des Geschehens angekommen sind, dauert es mitunter ein paar Minuten. Die Helfer vor Ort, welche direkt in Flossenbürg statio­niert sind, sind da fast immer schneller. Sie können mit ihrer Ausbildung und ihrem Erfah­rungs­schatz eine zügige Erstver­sorgung sicherstellen.

„Um eine solche Erstver­sorgung jedoch weiterhin gewähr­leisten zu können, brauchen wir dringend neue Mitglieder.“ so Pentner. „Aktuell sind wir zu fünft, welche immer abwech­selnd eine 12 Stunden Schicht im Bereit­schafts­dienst übernehmen. Man darf sich das aber nicht als Zwangs­jacke mit starrem Schicht­modell vorstellen. Schließlich ist das ganze ja immer noch ein Ehrenamt. Unser Ziel ist es jedoch, weiterhin 24/7 für Flossenbürg und seine Einwohner da zu sein.“

Betrieben wird der Standort von der Bergwacht Weiden-Flossenbürg. Bei um die 150 Einsätzen im Jahr, wird den HvO-Mitgliedern zumindest nicht so schnell langweilig. Im Schnitt werden Sie alle zweieinhalb Tage von der integrierten Leitstelle in Weiden alarmiert. Doch bevor man sich hinter das Steuer des mit Blaulicht ausge­stat­teten HvO-Einsatz­fahr­zeuges setzen darf, ist ein sogenannter Sanitäts­helfer-Kurs notwendig. In diesem Kurs, welcher in Zusam­men­arbeit mit dem Roten Kreuz statt­findet, wird dem angehenden Helfer vor Ort alles Wichtige vermittelt, was in Notfall­si­tua­tionen unabdingbar ist. Jedoch startet, aufgrund von Corona, voraus­sichtlich erst wieder Mitte des Jahres eine neue Kursrunde. Ausge­stattet mit Einsatzhose, Einsatz­jacke und einem ganzen Kofferraum voller Notfal­le­quipment, ist man danach bereit zum Leben retten.

„Der Wunsch der Helfer vor Ort wäre es, auf eine Mindest­stärke von 10 aktiven Mitgliedern zu kommen. Natürlich gilt hierbei der Grundsatz: Je mehr desto besser.“ berichtet Thomas Meiler, 1. Bürger­meister der Gemeinde Flossenbürg. „Seit mehr als sieben Jahren sind sie aus Flossenbürg nicht mehr wegzu­denken. Wir können dankbar sein, hier in der Gemeinde einen Standort und die dazuge­hö­rigen engagierten Helfe­rinnen und Helfer zu haben. Um das HvO-Team bei ihrer Mitglie­der­ge­winnung zu unter­stützen, haben wir auf unserer Webseite, unter www.flossenbuerg.de, ein Regis­trie­rungs­for­mular einge­richtet. Inter­es­sierte Bürge­rinnen und Bürger können dieses ausfüllen und abschicken. Entweder um Mitglied zu werden oder einfach nur um unver­bindlich weitere Infor­ma­tionen zu erhalten.“

Voraus­set­zungen für eine aktive Mitgliedschaft:

  • Mindest­alter 18 Jahre
  • Führer­schein Klasse B
  • Einwand­freies Führungszeugnis
  • Wohnsitz in Flossenbürg oder in den Ortsteilen von Flossenbürg

Jetzt Formular ausfüllen und mitmachen!

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