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Rentner­truppe sorgt für Lesever­gnügen am Gaisweiher

„Was baut ihr denn da? Was wird denn das?“ In den vergan­genen Tagen war dies wohl die häufigste Frage, welche die Flossen­bürger Rentner­truppe rund um Werner Richter beant­worten musste. Denn wer in letzter Zeit in der Freizeit- und Camping­anlage Gaisweiher in Flossenbürg unterwegs war, hat sie sicher schon bemerkt. Eine nicht zu überse­hende Baustelle. Hier wird derzeit eine kleine Lesehütte gebaut. Wenn alles fertig ist, finden sich darin vier Sitzge­le­gen­heiten mit einem herrlichen Ausblick zum See und zur Burgruine und natürlich Regale mit allerlei Büchern, welche sich alle Flossen­bürger und Gäste kostenlos zum Lesen ausleihen können.

„Den Start­schuss dazu hat zunächst die Raiff­ei­senbank Floß eG“ gegeben, erzählt 1. Bürger­meister Thomas Meiler. „Diese hat der Gemein­de­bü­cherei eine Spende von 500 Euro zur Verfügung gestellt. Die Gemeinde und das Büche­reiteam stellte sich zunächst die Frage: Was genau machen wir mit dem Geld?“ Eher beiläufig hätte der Bürger­meister das mit der Spende dann Werner Richter erzählt, der mit seiner Rentner­truppe schon mehrere Projekte im Gemein­de­gebiet ehren­amtlich umgesetzt hat. Als Beispiel sind hier eine neue Bank samt Tisch am Flossen­bürger Aussichts­plateau als Rastplatz für Wanderer, oder Holzliegen für Badegäste am Gaisweiher zu nennen. „Der Werner war sofort begeistert“, so Meiler weiter. „Zwei Tage später hat er mir erste Entwürfe für eine Lesehütte im Rathaus vorbei­ge­bracht. Diese hat er sofort mit Diana Bock vom Büche­reiteam besprochen, welche von der Idee ebenfalls begeistert war.“

Und seit Ende letzter Woche wird nun gearbeitet. Neben Richter immer mit dabei: Peter Schwanitz, Alfred Helgert, Siegfried Rößler und Franz Kerbeck. „Wir sind wirklich froh, den Peter im Team zu haben“, erzählt Richter. „Der hat einen ganzen Fuhrpark an großen Bauma­schinen zu Hause, die er uns zur Verfügung stellt.“ Ebenso erhalte der Bautrupp auch viel ander­weitige Unter­stützung. So hätte die Bäckerei Frauen­reuther schon des Öfteren Kaffee und Kuchen und der Bürger­meister Brotzeit und Getränke vorbeigebracht.

Weitere Sponsoren gesucht

„500 Euro sind natürlich eine Menge Geld“, erklärt Richter weiter. „Doch wenn wir wirklich alles so umsetzen wollen wie geplant, würden wir uns über die ein oder andere Materi­al­spende noch sehr freuen. Ich würde da so an Dachrinnen und ein kurzes Stück Mauer­ab­de­ckung aus Granit denken.“

„Wer unseren Rentner­trupp dahin­gehend unter­stützen möchte, darf sich gerne im Rathaus melden“, so Meiler. „Derzeit dürfen wir den Camping­platz coronabe­dingt zwar nicht öffnen, doch wie man sieht, wird jede freie Minute genutzt. Und nicht nur das: Wir sind ständig bemüht, unser Angebot für unsere Gäste zu erweitern. Da wird es in den nächsten Wochen noch die ein oder andere Überra­schung geben.“ Welche Überra­schungen das genau sind, wollte Meiler aller­dings noch nicht verraten.

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